Ecken in Hamburg: Planten un Blomen






















Hamburg hat so viele schöne Ecken: Ich liebe die Innenstadt und von der Alster will ich gar nicht erst anfangen. Noch schöner ist allerdings der große Park Planten un Blomen. Egal, ob man die Ruhe sucht oder sich mit Freunden treffen möchte: Hier ist man immer gut aufgehoben. Vor allem der japanische Garten und der Rosengarten muss man einmal gesehen haben. Immer den Fernsehturm im Blick, kann man so viel verzauberte Plätzchen entdecken, wie wohl nirgendwo anders auf der Welt - man muss nur gut genug hinschauen.

































Planten un Blomen
St. Petersburger Straße 28
20095 Hamburg
U Stephansplatz, U Messehallen, U St. Pauli oder S Dammtor

10 Dinge, die man im Herbst bloß nicht verpassen sollte













raschelnd durch buntes Herbstlaub laufen
heiße Kürbissuppe essen
kuschelige Pullis tragen
mit Gummistiefeln durch die Pfützen platschen
Eicheln, Kastanien oder schöne Blätter sammeln
ausgedehnte Herbstspaziergänge genießen
aufwärmen mit heißem Kakao mit Sahne 
coole Beanie-Mützen herbstlich-schick kombinieren
Kerzen anzünden, wenn es draußen dunkel wird
...schonmal auf Weihnachten freuen ;)

Wochenrückblick: Kleine Höhepunkte

Jede Woche, und sei sie noch so ereignislos, hat ihre Highlights - ich glaube nämlich, dass es gerade die kleinen Momente sind, die das Leben so schön machen. Man muss nur gut genug hinschauen und bereit sein, sich begeistern zu lassen... 

Lecker-gesunder Mittagssnack: Schwarzbrotscheiben mit Avocado, Gurke und Eismeer-
garnelen.

Urige Gestalten im Museum für Völkerkunde.

Eyecandy für Spaziergänger: Herbstlich-rote Beeren.

Ein kleines Mitbringsel meiner guten Freundin, die von ihrem Auslandssemester aus Brasilien zurückgekehrt ist: Ein Schlüsselanhänger aus lauter polierten und bemalten Samen. Ich habe mich riesig gefreut. 

Solange Beeren noch Saison haben, werde ich das auch ausnutzen! Im Müsli, Oatmeal 
oder als Nascherei zwischendurch.

Herbstspaziergänge

































Hier ein kleines Geständnis: Eigentlich mag ich den Herbst überhaupt nicht. Normalerweise jedenfalls. Er ist kalt, nass, wolkig und steht mitten zwischen zwei wunderschönen Dingen: Sommer und Weihnachten. Dieses Jahr aber muss irgendetwas anders sein, denn zum ersten Mal bin ich geradezu verliebt in die Jahreszeit! Ich freue mich auf buntgefärbtes Laub, Kastanien und Eicheln auf den Wegen und auf Halloween. Ich möchte Kürbissuppe löffeln und warm eingepackt im Park spazieren gehen. Und hoffen: dass mir diese Herbstliebe auch die nächsten Jahre erhalten bleibt. 




























Regenwetter ist keine Entschuldigung: Overknees an, Gummistiefel drüber und los! // Was gibt es im Herbst Schöneres, als laut raschelnd durch das trockene Laub zu laufen? // Disteln, Disteln und noch mehr Disteln. // Der Vorteil von wolkig-feuchtem Wetter? Der Park ist beinahe menschenleer. // ...und noch mehr Disteln... // ...und zur Abwechslung Fliederbeeren.

Nominiert: Best Blog Award

Ihr Lieben, 

heute gibt es keine Fotos, sondern Antworten! Äna von 
Absolute Lebenslust (definitiv einen Besuch wert) hat mich für den Best Blog Award nominiert und über diese Gelegenheit freue ich mich sehr. 
Beim Best Blog Award geht es darum, neuen und noch nicht so bekannten Blogs die Möglichkeit zu geben, neue Leser für sich zu begeistern. Und so funktioniert's:

1 Verlinke die Person, die dich nominiert hat.
2 Beantworte ihre 11 Fragen.
3 Nominiere dann selbst Blogs, die dir gefallen und die bisher weniger als 200 
  Follower haben.
4 Stelle ihnen 11 Fragen und gib ihnen von deiner Nominierung Bescheid.



...und los geht's!

1 "Hast du ein Haustier? Oder hattest du vielleicht mal eins?"
In der Grundschule hatte ich ein unglaublich verkuscheltes Meerschweinchen, Schnäutzchen, später kam dann noch der Zwerghamster Merlin dazu. Seit ein paar Jahren bin ich nun aber haustierlos und hätte in meiner kleinen Wohnung auch gar keinen Platz mehr dafür. 

2 "Gibt es einen Film, den du immer und immer wieder anschauen kannst?"
Davon gibt es sogar jede Menge. Mein absoluter Lieblingsfilm aber: Mary Poppins! Der  hat dieses Jahr zwar schon sein 50-jähriges Jubiläum gefeiert, ist aber immer noch unübertroffen. 

3 "Wann und in welchem Film warst du zuletzt im Kino?"
Sex Tape - fand ich sehr lustig. 

4 "Hast du jemals ein Poesie-Album geführt?"
Ja. :) Das hat noch immer einen Ehrenplatz in meinem Regal.

5 "Sammelst du irgendetwas?"
Ich kaufe gerne hübsche Klamotten... Sammeln würde ich das allerdings nicht nennen. ;)

6 "Welche 3 Dinge würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen?"
Ein gutes Buch, ein Messer und eine Taschenlampe.

7 "Glaubst du, es könnte Aliens geben?"
Aliens im Sinne von kleinen Mikroben und Bakterien kann ich mir vorstellen, aber grüne Marsmännchen, Jedi-Ritter oder Wookiees eher nicht.

8 "Hast du schon einmal etwas aus einem Hotel mitgehen lassen?"
Nur die üblichen Sachen: Seife, Shampoo & Co.

9 "Welche Sprachen kannst du sprechen?"
Englisch, Französisch und ein wenig Italienisch.

10 "Träumst du viel und kannst du dich an deine Träume erinnern?"
Fast immer. Heute Nacht wollte sich mein Freund für den Abiball seiner Schwester ein schwarzes Abendkleid kaufen, weil ihm ein Anzug nicht schick genug war. Das kam mir aber erst absurd vor, als ich aufgewacht bin.

11 "Was ist dein Lieblingsdessert?"
Kuchen oder Cupcakes mit ganz viel Schokolade... mmh!
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Und nun nominiere ich für den Best Blog Award:
Seline von Inspirations & Voyages
Carina von ArtofCarina
Den Blog A Lovely Mess/Blurred
Doreen von Do You Remember?
Sophia von Sekundenbruchteile
und Larissa von Charrysoflarry

Meine Fragen an euch:

1 Hat sich durch deinen Blog etwas für dich verändert?
2 Womit beschäftigst du dich am liebsten in deiner Freizeit?
3 Wie tröstest du dich, wenn du nicht gut drauf bist?
4 Wo findet man dich an einem heißen Sommernachmittag?
5 Und wo an einem verschneiten Wintertag?
6 Welche Frauen bewunderst du - und warum?
7 Welches Gericht könntest du selbst im Schlaf perfekt zubereiten?
8 Was ist dein ungewöhnlichstes Talent?
9 Worauf bist du stolz?
10 Was hält dich nachts wach?
11 Was inspiriert dich?

Ich bin gespannt auf eure Antworten - und darauf, welche Fragen ihr euch überlegt! ♥ 
Viel Spaß!

Ein Vogel müsste man sein...























Ein paar Wochen ist es schon her, dass ich diese Schar Wildgänse auf ihrer Rast am Alsterufer fotografiert habe. Mittlerweile sind sie sicherlich längst am Ziel ihrer Reise angekommen und verbringen nun im Süden ihren zweiten Sommer. Da fällt es schwer, nicht ein wenig neidisch zu werden... Hach, ein Vogel müsste man sein - schwerelos durch die Lüfte gleiten und immer genau dorthin fliegen, wo es gerade am schönsten ist. 
























Mmhh: Gedeckter Apfelkuchen

Ich finde: Ein guter Kuchen passt einfach immer. Normalerweise liebe ich jede Art von Schokoladenkuchen, in welcher Form auch immer... je schokoladiger, desto besser natürlich. Obstkuchen und -torten mag ich dagegen weniger. Einzige Ausnahme: Ein köstlicher, ofenwarmer Apfelkuchen - vor allem jetzt im Herbst, wo man sich vor Äpfeln sowieso kaum retten kann. Für dieses Rezept braucht man tatsächlich jede Menge Äpfel und auch ein bisschen Zeit, aber es lohnt sich. Versprochen. 


Zutaten (für etwa 16 Stück):
375 Gramm Mehl
1 TL Backpulver
180 Gramm Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei und 1 Eigelb
180 Gramm kalte Butter
30 Gramm Löffelbisquit
1 Prise Salz
und etwas Mehl zum Ausrollen

Für die Füllung: 
1¼ Kilogramm Äpfel
30 Gramm gehackte Mandeln
1 Prise Zimt (oder mehr, wenn es schön weihnachtlich schmecken soll)

Zubereitung
In einer Schüssel Mehl und Backpulver miteinander vermengen. Zucker, Vanillezucker, Salz, Ei und Eigelb dazugeben. Die Butter in kleine Stücke zerteilen und darüber verteilen. Alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank kaltstellen - am besten für etwa eine Stunde.

Dann den Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Mit den Mandeln und dem Zimt mischen. Den Teig noch einmal kurz kneten und etwas zwei Drittel davon zu einer runden Scheibe (Durchmesser muss etwas größer als der der Springform sein) ausrollen. Eine Springform mit Backpapier auslegen, ausgerollten Teig hineinlegen und aus dem überstehenden Teig den Teigrand formen (ca. 3cm hoch).

Den Löffelbisquit fein zerdrücken und auf den Teigboden streuen. Die Füllung darauf verteilen. Der restliche Teig wird ebenfalls ausgerollt (Durchmesser = Durchmesser der Springform) - daraus wird der Teigdeckel. Auf die Füllung legen und die Teigränder am Rand mit einer Gabel gut andrücken. Den Kuchen auf der mittleren Ofenschiene ca. 40 Minuten backen.
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Wie eigentlich jeder Kuchen schmeckt auch dieser frisch und warm am besten. Und für alle, die dieses Rezept ausprobieren: Berichtet mir doch, wie es euch gefällt - und lasst es euch ordentlich schmecken! 

Rain in the City

Noch ist es zum Glück nicht so weit, dass das Herbst-Matsche-Wetter überhand genommen hat, aber lange wird es wahrscheinlich nicht mehr dauern. Mein Modejoker für diese Jahreszeit: Ein Paar schicke Gummistiefel. Gut kombiniert können die richtig hübsch aussehen, trotzen jedem Regenwetter und bequem sind sie außerdem. Da kann der Schmuddel-Herbst ruhig kommen! 

Ich selbst besitze normal wadenhohe schwarze Gummistiefel mit roten Details. Die Chelsea Boots-Form mit niedrigem Schaft finde ich aber mindestens genauso schön. Dazu trage ich am liebsten eine Leggings oder Röhrenjeans, obenrum darf es dann ruhig leger sein. Fehlt nur noch ein schickes Accessoire - et voilà.



Gummi-Chelsea Boots: Hunter
Leggings: NIC+ZOE
Karohemd: Rails Kendra
Fellweste (natürlich aus Kunstfell): H&M
Gürtel: Blugirl
Tasche: Nina Ricci

Ein Paradies für Burgerfans
















































Mir scheint es, dass man als kleines Leckermäulchen wie ich es bin an Burgern zurzeit kaum vorbeikommt. Neue Imbisse und Restaurants schießen nur so aus dem Boden und bieten das Trend-Fastfood in allen Varianten, die man sich nur vorstellen kann, an. Das macht die Suche nach dem perfekten Burger leider nicht gerade einfacher...

In Hamburg hat schon vor einiger Zeit die Better Burger Company in der Innenstadt aufgemacht - und kommt dem perfekten Burger schon ziemlich nahe. Das Fleisch (Huhn & Rind) ist bio, die restlichen Zutaten kann man sich wie z.B. beim Frozen Joghurt aus einer Auswahl von Toppings selbst zusammenstellen. Dazu gibts Eistee und "dicke" Pommes - die waren bei meinem letzten Besuch sogar gratis, weil der Koch unsere Bestellung verwechselt hatte. Glück für uns! 

























Mein perfekter Burger besteht aus folgenden Zutaten:

Gegrilltes Bio-Huhn
Bacon & Käse
frischer Rucola
Radieschen-Sprossen
Zwiebeln
Tomaten
und schwarzen Oliven

Mmhh... 



Zitate, Zitate!























                                              - Franz Grillparzer

Immer wenn ich Zeit habe, blättere ich momentan fleißig in dem kleinen Sprücheband, 
den ich auf dem Flohmarkt gekauft habe. Ein paar wunderschöne Zitate habe ich da schon entdeckt, viele davon mir bisher unbekannt. Die schönsten markiere ich mit einem kleinen Herzchen direkt auf der Buchseite, damit ich sie schnell wiederfinden kann. Und die allerschönsten - na, die kommen hier auf meinen Blog und sorgen für jede Menge Inspiration.





















                                                - Thornton Wilder

Für die Liebenden und Verliebten unter euch:





                                             - Rainer Maria Rilke


                           - Johann Wolfgang von Goethe


Und hier noch ein Zitat für all die fleißigen Arbeitsbienchen, die wie ich im Job 
(oder privat) stets alles geben und sich dabei manchmal selbst aus den Augen verlieren:





















                                                 - John Steinbeck

Indian Summer im Alten Land





















Da mein Freund gebürtig aus der Gemeinde Jork im Alten Land stammt, komme ich immer mal wieder für einige Tage in den Genuss des Dorflebens, wenn wir dort seine Eltern besuchen fahren. Ich mag zwar ein typisches Großstadtkind sein, aber zur Abwechslung mal ein paar Tage auf dem Land und mitten in der Natur zu verbringen finde ich jedes Mal wieder schön. Die unzähligen Obstbäume, die grünen Felder und menschenleeren Deiche, dazu warme Sonnenstrahlen und Vogelgezwitscher - hach ♥. Das ist wahre Idylle. 

Trotzdem bleibe ich im Herzen ein Stadtkind. Schließlich hat das große, laute Hamburg seinen ganz eigenen Charme - und da mitzuhalten bleibt selbst für das malerischste Dorf schwer, wenn ihr mich fragt... 


Andererseits... hier sind meine schönsten Eindrücke aus Jork. 






















Das Alte Land ohne Äpfel? Undenkbar. // Die Jorker Mühle beherbergt ein Restaurant mit typisch nordischen Gerichten, aber mir haben es vor allem die altmodischen Türknäufe angetan. // Ich liebe Detailaufnahmen und am Elbstrand war ich von den vermoosten Felsen ganz hin und weg. // Salbei... gesund und schön!